Der Feldhase ist nicht immer friedfertig
und sanftmütig, wie ihn die Tierfabel darstellt.
Als typischer Einzelgänger und feuriger
Liebhaber besitzt er keine fürsorglichen
und geselligen Züge.
Untereinander sehen die Rammler im Nachbarn nur den lästigen Nebenbuhler, nähern sich ihm böse murrend, umtanzen ihn in engen Kreisen und richten sich plötzlich hoch auf, um mit den Vorderpfoten auf den Gegner loszutrommeln.
Die Häsin ist menschlich gesehen nicht gerade eine treusorgende Tiermutter. Sie setzt ihre bei der Geburt schon sehr weit entwickelten Jungen (seh- und höhrfähig, vollständig behaart) in einer kaum gepolsterten Erdmulde ab (im Feld, am Wiesenrain oder unter dichten Gebüsch). Dort müssen sie geduldig auf ihre Mutter warten, denn diese kommt nur zu ihnen, wenn die Milch im prallen Gesäuge schmerzt.
Der Feldhase ist wahrhaftig ein Meister der Lebenskunst, ist anspruchslos und anpassungsfähig und findet auch in der von Menschen gestalteten Feldflur sein Auskommen.
 
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Der Feldhase
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Letzte Aktualisierung: 26.07.2010
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